Im Jahre 840 wird die Gemeinde Pegestorf im Güterverzeichnis des Klosters Corvey mit dem Namen “Perderestorpe" nachweislich erstmals urkundlich genannt -soweit bekannt-. Der Bühl war damals eine Insel. Die Weser und der Nebenarm (heutige Sue) waren fischreiche Gewässer. Man kann dieses annehmen, da im Laufe der Geschichte einige Male, soweit der Ort Perderestorpe genannt wurde von Fischereirechten die Rede war. Bei entsprechendem Wasserstand (Hochwasser) wurde die Insel und das hier wahrscheinlich vorhandene Fischwehr (Torpe) den Schiffen oft zum Verhängnis.
Da das Fischwehr für die Schiffe eine Gefahr unter Wasser war, wurde dem Wort Torpe schon vor dem Jahre 840 das Wort Perdere (Verderben, Verhängnis) vorgesetzt. So entstand der Name Perderestorpe, der vielleicht einen gefährlichen Ort unter Wasser an dieser Stelle der Weser kennzeichnen soll. Der Ortsname hat sich dann im Laufe der Zeit bis zum heutigen Pegestorf entwickelt. Erstmalig wurde er 1634 mit Pegesdorf angegeben.
Die Aussicht nach Rühle ist herrlich. Von Pegesdorf aus lässt sich vortrefflich wandern. Der berühmteste Sohn des Ortes, der Erfinder der krümellosen Brotsuppe, Herr Rainer Rätz wohnt jetzt leider in Bodenwerder.
Die Homepage von Pegesdorf: » www.gemeinde-pegestorf.de


