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Hannoversch Münden

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WIE AUS DEM BILDERBUCH

Hann. Münden ist sehr reich an restaurierten Fachwerkhäusern (über 700 im historischen Stadtkern) .. und kann zum Teil mittelalterliche Kirchen (St. Blasius, St. Ägidien) vorweisen. Auch eindrucksvolle Bauten der sog. Weserrenaissance bereichern das Bild der Stadt, zu nennen sind insbesondere das Welfenschloss und das historische Rathaus. Einige Partien der mittelalterlichen Stadtmauer einschließlich der Wehrtürme sind erhalten.

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Die auch als „Drei-Flüsse-Stadt“ bezeichnetete Stadt Hann. Münden erhielt bereits eine Reihe von Auszeichnungen für ihr Stadtbild, etwa die Goldmedaille im Bundeswettbewerb „Stadtgestalt und Denkmalschutz im Städtebau“. Innerhalb des Gesamtensembles der historischen Altstadt und in dessen Umgebung sind als besondere Bauwerke insbesondere hervorzuheben:
Rathaus: Im Zentrum des Stadtkerns befindet sich das Rathaus, dessen Kern ein gotischer Saalbau aus dem 14. Jahrhundert bildet. In den Jahren 1603 bis 1618 wurde das Gebäude durch den Lemgoer Baumeister Georg Crossmann umgebaut und erhielt seine bis heute erhaltene Schmuckfassade. Vom Mittelalter bis heute diente das Gebäude als Sitz von Stadtrat und (Teilen der) Stadtverwaltung. Die untere Rathaushalle („Koph-Hus“) ist mit Wandmalereien geschmückt, die Auszüge aus der Stadtgeschichte zeigen. Die obere Rathaushalle („Hochtiedshusaquo" = Hochzeitshaus) wird heute zur Durchführung von Ausstellungen genutzt. An der nördlichen Fassade befindet sich ein Glockenspiel, das täglich um 12:00, 15:00 und 17:00 Uhr einen Figurenumlauf mit einer Szene aus dem Leben des weltberühmten Doktor Johann Andreas Eisenbarth zeigt.
Welfenschloss: Fertiggestellt wurde das erste Mündener Schloss im Jahr 1501 durch Herzog Erich I. (Calenberg-Göttingen) als gotischer Bau. Es handelte sich um ein Residenzschloss mit Verwaltungssitz. Nach fast vollständiger Vernichtung dieses Schlosses bei einem Brand im Jahr 1560 baute Herzog Erich II. das Schloss im Stil der frühen Weserrenaissance wieder auf. Später verlor das Welfenschloss mehr und mehr an Bedeutung und wurde nur noch vereinzelt als Aufenthaltsort der Landesherren genutzt. Ein erneuter Brand im Jahr 1849 zerstörte den Südflügel, der anschließend nicht wieder aufgebaut wurde. Erhalten sind im heutigen Welfenschloss, in dem das Stadtarchiv, die Stadtbücherei, das Amtsgericht und das Städtische Museum untergebracht sind, zwei Renaissancegemächer mit flächendeckenden Wandmalereien.

Alte Werrabrücke: Die Steinbrücke über die Werra verbindet den Stadtkern mit der Vorstadt Blume. Sie wurde vor 1329 erbaut und ist eine der ältesten Steinbrücken Niedersachsens.
Historischer Packhof: An der Spitze der Schlagden, die dem Umschlag von Waren auf den Schifffahrtswegen Weser, Werra und Fulda dienten, befindet sich die Alten Packhöfe. Dieses klassizistischen Gebäude, das in den Jahren 1839/1840 errichtet worden ist, heben sich durch ihre Größe und hre im Vergleich zu den reich verzierten Fachwerkhäusern schlichte Fassaden hervor. Der Historische Packhof wird als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude genutzt, der Alte Packhof ist Hotel.
Weserstein: Auf der Spitze des Tanzwerders, am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, befindet sich der als Weserstein bezeichnete und mit einem Gedicht versehene Findling.
Weserliedanlage: Am Hang hoch oben über Hann. Münden und dem Weserstein steht auf der rechten Flussseite der hier beginnenden Weser die Weserliedanlage. Erinnert wird an den Dichter des Weserliedes (Dingelstedt) und den Komponisten des Liedes (Pressel). Von der Weserliedanlage kann man seine Blicke weit über das Stadtgebiet schweifen lassen.
Tillyschanze: Als Erinnerung an die Belagerung Mündens durch den Feldherrn Tilly im Jahr 1626 wurde im Reinhardswald oberhalb der Stadt ein Aussichtsturm errichtet. Auf Anregung einer Bürgerinitiative wurde der als Tillyschanze bezeichnete Turm in den Jahren 1881 – 1885 errichtet. Neuere Forschungen belegen zwar, dass Tilly seine Kanonen nicht an dieser Stelle, sondern am Fuldaufer aufgestellt hatte, dennoch lohnt sich wegen des Blicks auf die Altstadt ein Besuch des Aussichtsturms.
Rotunde: Hierbei handelt es sich um ein Tor der historischen Stadtbefestigung, mit dessen Bau im Jahr 1502 unter Herzog Erich I. begonnen und welches im Jahr 1579 unter Erich II. fertiggestellt worden ist. Heute befindet sich im Inneren des Gebäudes eine Gedenkstätte für die Gefallenen der Weltkriege und an der Südseite für die Opfer der Gewalt des Nazi-Regimes.
Forstbotanischer Garten: In dem zwar kleinen, aber artenreichen botanischen Garten befinden sich über 700 unterschiedliche Gehölzarten und -formen, die täglich besichtigt werden können.
Wasserspuren: Das Projekt „Wasserspuren“ ist im Rahmen der EXPO 2000 entstanden. In der Altstadt, auf drei zentralen Innenstadtplätzen befinden sich die Wasserspuren. Dort ziehen sich verschiedene Wasserläufe, Brunnen und Wasserspielplätze. Ergänzt werden diese Installationen durch den EXPO-Themenpfad „Wasser“ und Installationen des EXPO-begleitenden Kunstprojektes „3 Räume - 3 Flüsse“ auf dem Doktorwerder, einer kleinen Insel in der Werra.
Freilichtbühne: Die Ruine der Freilichtbühne liegt am Kattenbühl auf dem Tannenkamp mitten im Wald und bietet Raum für etwa 800 Zuschauerplätze. Die Anlage wurde vom Reichsarbeitsdienst erbaut und Pfingsten 1933 eingeweiht. Der örtliche Verein „Spielbühne“ hat die seit Jahrzehnten nur noch sporadisch genutzte Bühne 2005 renoviert und will einen geregelten Spielbetrieb in den Sommermonaten aufnehmen (Start August 2005). Touristische Routen
Hann. Münden liegt außerdem an verschiedenen touristischen Routen.
Automobil: Deutschen Märchenstraße, Deutschen Fachwerkstraße, Straße der Weserrenaissance,
Fahrrad: Werratal-Radweg, Weser-Radweg, Fulda-Radweg, Hessischer R1, Weser-Harz-Heide-Radweg
Wanderwege: Studentenpfad, Frau-Holle-Pfad Wiederkehrende
Veranstaltungen:
Doktor-Eisenbart-Spiele (in den Sommermonaten auf einer Freilichtbühne vor dem Rathaus)
Herbst-/ Bauernmarkt (letzter September-Sonntag)
Rosenfest (Mitte Juni, mit Wahl der Rosenfee)
"Eine märchenhafte Weihnachtsreise" (Veranstaltungsreihe mit rund 100 Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit")
"Kunst & Handwerk" (Kunsthandwerkermarkt, 1 Wochenende in der 1. Oktoberhälfte, im Historischen Packhof)

Die Website der Stadt: » www.hann.muenden.de

Touristik Naturpark Münden e. V.
Martin Creuels
Rathaus / Lotzestr. 2
34346 Hann. Münden
Tel.: 0 55 41 / 75-313
Fax: 0 55 41 / 75-404
e-mail: » creuels@hann.muenden.de
Homepage: » http://www.hann.muenden.de/Touristik


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