bei Hann.Münden
Das Gebiet um Gimte ist reich an Funden aus sehr früher vorgeschichtlicher Zeit. Die Jahrtausende hindurch haben sich hier in unserem Talkessel die verschiedensten Volksstämme aufgehalten, zuletzt - etwa seit 600 v. Chr. waren die Kelten und Ostgoten und seit 200 v. Chr. die Germanen hier.
Erste geschichtliche Erwähnung
Die erste schriftliche Aufzeichnung dagegen, die von unserem Dorf Gimte zeugt, ist eine Urkunde von 970 n. Chr., zehn Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung des Klosters Hilwartshausen, das stets für die Entwicklung Gimtes entscheidend war, wird nämlich am 11.04.970 in einer Urkunde "Gemmet" (Gimte) erwähnt.
Gimtes Klosterabhängigkeit
Die Verpflichtung der Gimter dem Erzbischof von Mainz den "Zehnten" zu leisten, machte die Belastung der Bewohner nicht geringer, auch nicht nachdem der Zehnte ab 1236 durch Schenkung dem Kloster zugute kam. Anstelle einer Steuer war es also von jeher üblich, von jeder geernteten Frucht den zehnten Teil abzuliefern. Die auf dem Eichhof noch vorhandene Zinsscheune zeugt noch von jener Zeit. Erst 1837 wurde dieser Zehnte durch eine Ablösezahlung beseitigt.
Im Internet: » www.gimte.de

