Das Dorf unter der Hünenburg ist ein Ortsteil der Stadt Rinteln und hat ca. 700 Einwohner.
Die Siedlung wird erstmalig als „Honredere“ im Jahr 1033 in den Mindener Bischofsakten erwähnt. Der Zusatz „Hohen“ bezieht sich wahrscheinlich auf die hohe Lage der ersten Rodungen um das Jahr 900, die vom Terassenrand sofort anstiegen. Die ältesten Fluren liegen östlich und westlich vom Dorfe. Es sind die Fluren „Vor dem Berge“, „Auf der Eggeboldte“, „Vor der Clus“, „Unter der Lieth“, und „Hohe Stücke“. Sämtliche sind Kurzstreifen- und Blockflure. Erste Erweiterungen sind „Schilfbreite“ und „Frauenkamp“.
Hohenrode liegt als Agrar- und Wohngemeinde im Wesertal landschaftlich sehr reizvoll zwischen Hess.-Oldendorf und der Kreisstadt Rinteln. Die Gemarkung Hohenrode breitet sich am nördlichen Fuß des Taubenberges und des Rumbecker Berges bis an die Weserauen aus. Von dem auf dem 340 Meter hoch gelegenen Rumbecker Berg errichteten Ludwigsturm hat der Besucher eine sehr schöne Aussicht auf das Weserbergland, das Wesertal und auf die auf der nördlichen Weserseite zwischen Oberberg und Möncheberg gelegene Schaumburg und Paschenburg. Ein ausgedehntes Wegenetz erschließt dem Wanderer eine zu jeder Jahreszeit interessante Landschaft. Flankiert wird die Gemarkung von dem Autowanderweg Schaumburger Weserbergland- Route. Hohenrode ist durch die Landesstraße L 433 Rinteln-Hameln mit dem übergeordneten Verkehrsnetz verbunden. Ein Bahnanschluß besteht nicht. In geringer Entfernung von Hohenrode befindet sich die Auto-Weserfähre Großenwieden.



